Doppelt bestraft: Damen verlieren Spiel in Jüchen und zwei Spielerinnen mit Verletzungen

Fällt mit Bänderriss bis Saisonende aus: Aileen Wohlan

     Das Wochenende, eingeleitet mit Freitag, dem 13., lief für die Seniorenabteilung des SV Glehn überhaupt nicht zufriedenstellend. Den Anfang für einen Spieltag zum Vergessen machten die Damen 2:6 (1:3) beim VfL Jüchen-Garzweiler, bei dem das Endergebnis am Schluss nur noch an zweiter Stelle stand: Denn neben dem Spiel verlor der SV Glehn in Susanne Ogger und Aileen Wohlan zwei Spielerinnen, die mit dem Rettungswagen den Sportplatz verlassen mussten.

     Nachdem der Schiedsrichter vor der Begegnung noch kurzfristig abgesagt hat, fing der Tag schon nachdenklich an. Nach einigen Telefonaten konnte der Trainer der Heimmannschaft jedoch noch Ersatz engagieren und das Spiel wurde 10 Minuten später angepfiffen. Trotz großer Vorfreude und Siegeswillen der Blau-Weißen kamen die favorisierten Gastgeberinnen besser ins Spiel und hebelten bereits in der 2. Spielminute die komplette Glehner Hintermannschaft durch einen tiefen Pass aus. Der Rückstand baute sich durch ähnliche Stellungsfehler schnell auf 3:0 aus. Laura Otto verkürzte dann noch durch einen Foulelfmeter kurz vor der Pause auf 1:3.

     In der Halbzeitpause musste die Elf vom Trainer Christopher Papadopoulos das erste Mal verletzungsbedingt tauschen: Bei einem hohen Ball zog sich Torhüterin Ogger einen Kapselriss im Zeigefinger zu. Stürmerin Kimberly Ott stellte sich in den Dienst der Mannschaft und ging für die zweite Halbzeit ins Tor.

     Die Zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Direkt der erste Angriff nach einem individuellen Fehler der Glehner Innenverteidigung führte zum 4:1 für Jüchen. Im Laufe der zweiten Halbzeit stellten die VfL-Damen das Spiel klar in eine Richtung und erhöhten bereits nach 70 Minuten auf 6:1. Eine Viertelstunde vor Schluss und völlig unnötig im Mittelfeld kam es dann zum nächsten Einsatz der Sanitäter aus dem Krankenhaus Grevenbroich: Während des Aufbauspiels der Glehner und einem Pass von Wohlan ins Zentrum kam ihre Gegenspielerin deutlich zu spät in den Zweikampf und erwischte die Glehner Außenverteidigerin am linken Knöchel. Nachdem der Schmerz nach Abpfiff nicht besser wurde, riefen die Glehner Verantwortlichen einen Rettungswagen, der die 17-Jährige direkt ins Krankhaus zur Untersuchung mitnahm. Aus dem „St. Elisabeth“ kam dann direkt die Hiobsbotschaft, dass sich Wohlan die Bänder im Sprunggelenk gerissen hat und somit bis zum Ende der Saison ausfällt. Otto betrieb mit dem 2:6-Anschlusstreffer noch Schönheitskosmetik, aber spätestens nach dem zweiten Ausfall einer Spielerin, wurde das Spiel abgehakt.

     „Jetzt nach dem Spiel, müssen wir als Team noch enger zusammenrücken und alle Freizeitaktivitäten ruhen lassen. Mit dem Ausfall zwei Spielerinnen bei einem Kader von nur 15 Mädels sollte nun jeder wissen was die Stunde geschlagen hat“, appellierte Trainer Papadopoulos an sein Team. Denn am kommenden Sonntag kommt mit dem Tabellenvierten aus Kaarst kein leichterer Gegner als am Sonntag in den Sportpark. „ Wir werden die Woche gut arbeiten und versuchen den Schock, der nun durch die zwei Ausfälle tief sitzt, schnell zu verdauen. Die Saison ist noch lang und wir werden nicht aufgeben, “ zeigte sich die gute Seele des Teams, Co-Trainer Andreas Weppler, kämpferisch.

 

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