Reserve gewinnt einen Punkt gegen PSV Neuss

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     Dank eines verwandelten Foulelfmeters von Danijel Lucic in der Nachspielzeit hat der SV Glehn II einen verdienten Punktgewinn gegen den PSV Neuss II gefeiert. Fünf Minuten zuvor hatte TrainerWilli Conrads mit der Einwechslung von Sean Trost, der den Strafstoß herausgeholt hat, ein glückliches Händchen bewiesen.

     Da die „Polizisten“ mit 24 Punkten und 45 erzielten Toren als klarer Favorit in die Begegnung gingen, mussten sich die Glehner Jungs erst einmal um die Defensivarbeit kümmern. So verordnete Conrads ein taktisches 5-4-1 und appellierte an die Defensivarbeit: „Ich wünsche mir, dass wir es einmal schaffen ohne Gegentor in die Halbzeit zu kommen“, forderte der Teamchef Disziplin nicht nur von der Hintermannschaft, sondern vom gesamten Team. „Denn das Verteidigen beginnt heute im Sturm“, holte Conrads die Vordermänner ebenfalls ins Boot. Sein Plan ging auf: Die Gäste hatten zwar mehr vom Spiel, jedoch ohne zwingende Torgelegenheit. Abwehrchef Alexander Kools konnte seine Männer in den ersten torlosen 45 Minuten gut sortieren und ordnen.

     Nach 45 Minuten wurde sich gesammelt und über die erste Halbzeit gesprochen. Conrads kam kaum zu Wort, da jeder etwas zum Spiel sagen wollte. Man merkte, dass jeder Spieler etwas zum Gelingen beisteuern wollte. Die Idee, die Routiniers Manuel Duras und Marcel Sachsenhausen je zweimal eine halbe Halbzeit spielen zu lassen um dauerhaft Druck auf den gegnerischen Spielaufbau zu machen, ging komplett auf. Mit ausgestreckter Brust ging es dann in die zweite Hälfte.

     Nach dem Seitenwechsel waren die Neusser aber direkt wieder in der Partie. Den ersten Angriff konnten die Gäste dann zur Führung nutzen: In der 47. Minute nutzte Gabriel Fernandes De Castro den ersten Fehler in der Glehner Hintermannschaft nutzen und erzielte das 1:0. Da man noch eine gesamte Halbzeit spielen konnte, war nichts verloren. Die II. kann trotz vieler Niederlagen in dieser Saison von einem guten Mannschaftsgefüge sprechen. So auch an diesem Sonntag. Da der PSV nun mehr Wert auf Konter legte, konnten die Glehner auch mehr vom Spiel gewinnen. Gute und konzentrierte Ballwechsel stärkten das Team. In der 65. Minute hätte Stürmer Timo Pesch bereits den Ausgleich erzielen, doch nach einer guten Kombination in der Glehner Offensive kam sein Abschluss zu unplatziert. Nach mehreren weiteren Möglichkeiten, wo der entscheidende Pass nicht ankam und man an der Seitenlinie häufiger auf die Uhr schaute, musste dann Conrads die Fünferkette öffnen und brachte in der 86. Minute seinen Joker Trost für Defensivmann Andreas Knuppertz. Kurz vorher konnten die Gäste das entscheidende Tor nicht erzielen, da Keeper Alexander Fuchs stark im Eins-gegen-Eins gegen den gegnerischen Stürmer parierte (80.).  



Keine Chance für den Keeper: Danijel Lucic verwandelt den Foulelfmeter sicher

     Dann kam die 90. Spielminute: Im Mittelfeld bekam der starke Deniz Aydin den Ball, spielte Pesch in den Fuß, der Glehner Kapitän sah die Lücke in der Viererkette und spielte auf den hereinlaufenden Trost. Der frische Stürmer wurde dann beim Versuch, den Ball am Torwart vorbeizulegen vom herauslaufenden Keeper von den Beinen geholt. Schiedsrichter Stefan Klingen blieb keine andere Wahl als in dieser Situation auf Elfmeter zu entscheiden. Danijel Lucic, der in der laufenden Saison mehrere Strafstöße verwandelt hatte, aber auch schon einmal vom Punkt gescheitert war, nahm sich den Ball und schoss zur Freude der meisten Zuschauer die Glehner zum Punktgewinn.

 

 

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