Glehn zieht sich im Pokal gegen Landesligisten achtbar aus der Affäre

Gut gespielt und den Ehrentreffer auf dem Fuß: Glehns Youngster Enrico Dautzenberg

     Der SV Glehn hat sich trotz einer 0:4 (0:2)-Niederlage gegen den Landesligisten VdS Nievenheim in der zweiten Pokalrunde achtbar aus der Affäre gezogen. Denn aufgrund der angespannten Personalsituation konnte einem hier im Vorfeld schon ein bisschen Angst und Bange werden: Gleich vier A-Jugendliche musste Coach Thomas Maaßen in den Kader berufen und mit Torhüter Sebastian Steen,  Jonas Jurczyk und Enrico Dautzenberg durften direkt drei von ihnen von Anfang an beweisen was in Ihnen steckt. Vorweg gesagt: Es gelang Ihnen sehr gut.

     Vor dem Spiel mahnte der Trainer an, dass wir wieder geschlossener als Mannschaft auftreten müssen. Dies setzten die Jungs sehr gut in die Tat um und machten dem Favoriten das Leben schwer. Trotzdem glich die erste Halbzeit eher einem „Hase und Igel“-Spiel. Durch den Dauerdruck setzte sich der Gegner in der Glehner Hälfte fest und erspielte sich ein großes Übergewicht. In zahlreichen Chancen mündete diese Überlegenheit aber nicht. Sehr konzentriert und diszipliniert verteidigten unsere Jungs Ihr Tor. Leider gelang es Nievenheim aus zwei kleinen Unkonzentriertheiten doch Kapital zu schlagen und erspielte sich durch Kevin Scholz (12.) und Nils Mäker (37.) eine 2:0-Halbzeitführung. Glehn verbuchte lediglich eine sehr gute Möglichkeit, die aber von Dautzenberg zu überhastet abgeschlossen wurde.

     Wer in den zweiten 45 Minuten nun einen Einbruch aufgrund des hohen Drucks erwartete, den belehrte die Mannschaft eines Besseren: Nach und nach erspielten sich die „Blauen“ ein Gleichgewicht und verbuchten die ein oder andere Möglichkeit. „Auf jeden Fall hätte man sich mindestens ein Tor verdient“, sagte Vereinschef Markus Drillges nach der Partie. So kam es,  dass der Landesligist noch zwei weitere Konter durch Ken Akiyama (69.) und den eingewechselten Alexander Hauptmann (80.) abschloss und das Endergebnis auf 0:4 schraubte. Nach dem Spielverlauf sicherlich ein bis zwei Treffer zu hoch.

     „In diesem Spiel hat die Mannschaft mal wieder vor Augen geführt bekommen, was sie imstande ist, zu leisten wenn wir als Kollektiv funktionieren. Daran gilt es in den nächsten Wochen anzuknüpfen“, so Boss Drillges.

 

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