Glehn kassiert nach Führung 1:5-Packung in „Gencler“

     Der SV Glehn ist drei Tage nach dem guten Pokalauftritt gegen Nievenheim nach einer desolaten Leistung mit einer 1:5 (1:3)-Packung vom SVG Grevenbroich heimgekehrt. Individuelle Fehler, schwaches Zweikampfverhalten und einfach zu viele Spieler die an diesem Tag weit weg von Ihrer Normalform agierten, bescherten fünf Treffer von einem Gegner, der sicher nicht zu den stärksten in der Liga zu zählen ist. Damit erlebt der SV Glehn mit dem Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz ein Déjà-vu zur Vorsaison: Auch 2016/17 verlor man nach einem ordentlichen Saisonbeginn fast alle weiteren Spiele in der Hinserie.

     Dabei gingen Maaßen & Co. gestärkt aus dem Pokalauftritt und wieder mit den beiden „Rotsündern“ Rainer Hoffmann und Philipp Homberg im Kader optimistisch in die Partie. Und es fing eigentlich alles wie gemalt für den SV Glehn an: Auf dem sehr tiefen Rasen in Frimmersdorf rutschte ein Grevenbroicher Abwehrspieler schon kurz nach Spielbeginn aus und ebnete Hoffmann freies Geleit Richtung Tor. Dieses Geschenk ließ sich der Linksfuß sich nicht entgehen und vollstreckte eiskalt zur Glehner Führung. Überhaupt hatte man in den ersten 15 Minuten nicht das Gefühl, dass an diesem Tag etwas schief gehen könnte. Doch dann passierte Unerklärliches. Mit einem Doppelschlag in der 11. und 13. Minute durch Orduzu und Cesur drehte Genclerbirligi die Begegnung zugunsten der Gastgeber und Yavuz sorgte in der 39. Minute noch vor der Pause das 3:1. Allerdings hätte Schiedsrichter Adrian Liebetrau, der viele Entscheidungen zu Ungunsten der Glehner traf, die Maaßen-Truppe zuvor nochmals in die Partie zurückbringen können: Nach einer „Notbremse“ am Glehner Stürmer entschied der Unparteiische zur Überraschung aller nicht auf „Rot“ und Freistoß in aussichtsreicher Position für den SV Glehn. 

     „Am Schiedsrichter braucht man aber diese Niederlage nicht festzumachen. Da müssen sich Trainer und Mannschaft gemeinsam an die eigene Nase fassen. Fest steht, dass wir mit dieser Leistung nichts in der Liga zu suchen haben. Fest steht aber auch, dass die Mannschaft es anders kann, aber ihr Potenzial zur Zeit nicht abruft“, sagte Vereinschef Markus Drillges nach der Partie. Besserung brachte dann aber auch die zweite Spielhälfte nicht. Im Gegenteil. Zwei weitere Treffer von Yavuz in der 52. und 69. Minute schraubten das Debakel für Glehn auf 5:1 hoch. „Die beiden letzten Spiele gegen Rommerskichen und Grevenbroich sollten eigentlich allen die Augen geöffnet haben: Wollen wir die Klasse halten, müssen wir über das Kollektiv und den Mannschaftsgeist kommen. Da zählt keine Schönspielerei oder Ähnliches, sondern nur harte gemeinsame Arbeit kann uns hier zum Ziel führen. Ich erwarte jetzt, dass die Führungsspieler voran gehen und die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainer wieder auf den richtigen Weg bringen“, gibt sich Boss Drillges kämpferisch.  

 

 

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Stefan Budinger erzielte den Glehner Führungstreffer