Glehn erwischt rabenschwarzen Tag gegen Rommerskirchen

roki4.jpg

     Der SV Glehn hat beim 0:4 (0:3) gegen die SG Rommerskirchen-Gilbach einen rabenschwarzen Tag erwischt. Der Elf von Thomas Maaßen wurde vom Bezirksliga-Absteiger viermal eiskalt erwischt und kassierte damit die vierte Niederlage in Serie. Nach dem guten Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen ist nun deutliche Ernüchterung in die Glehner Hoffnungen auf eine sorgenfreie Saison eingezogen.



Nur selten kamen die Glehner Stürmer so frei im Strafraum zum Kopfball

     Dabei musste der Glehner Coach wieder vielfach improvisieren: Für den erneut abwesenden Stefan Schmitz rückte A-Jugend-Keeper Sebastian Steen zwischen die Pfosten, hatte aber kaum Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Dazu fehlten Philipp Homberg und Rainer Hoffmann zum letzten Mal gesperrt. Die Partie hätte aber durchaus einen anderen Verlauf nehmen können, hätte Marvin Demasi die erste hochkarätige Glehner Chance nach drei Minuten veredelt: Der Mittelfeldspieler wurde schön über links freigespielt und kam im Strafraum aus kurzer Distanz aus halblinker Position zum Abschluss, fand aber im sehr guten und vielfach mitspielenden RoKi-Keeper Lukas Herbrand.

     Fast im Gegenzug gingen die Gäste dann in Führung. Sebastian Kehls verlor den Luftkampf gegen den Rommerskirchener Stürmer, der zur Hilfe eilende Thomas Kallen fehlte dann im Zentrum, so dass Marco Lipinski den blank stehenden Francesco Sidero anspielen konnte. Der Goalgetter ließ dann mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrchance. Glehn antwortete mit intensiven Angriffen auf das Gästetor und erspielte sich dabei einige Möglichkeiten. Die beste hatte dann Eren Otlu mit einem technisch anspruchsvollen Volleyschuss von der Strafraumgrenze, erneut war aber Herbrand zur Stelle (10.).


Gewohnt fleißig, aber vielfach ohne Wirkung: Garri Zigunov

     Drei Minuten später kassierte Glehn dann den nächsten Nackenschlag. Deniz Bayisin durfte weitestgehend ungestört vor dem Glehner Strafraum mit dem Ball spazieren gehen und zog dann aus 20 Metern ab. Sein strammer Schuss schlug erneut unhaltbar neben dem Pfosten im Glehner Tor ein. Stehen konnte sich nur noch vergeblich strecken. Dieser Treffer zeigte Wirkung im Glehner Spiel und es dauerte bis zur 32. Minute, bis erneut ein Glehner Angriff vermeldenswert zu Ende gebracht wurde. Der an sich souveräne Schiedsrichter Rene Gröll, der zuweilen die Vorteilsregel nicht unbedingt zur Glehner Gunsten anwandte, unterband durch einen Freistoßpfiff eine eigentlich gute Situation. Der anschließende Freistoß durch Niklas Jonas fand erneut Otlu, dessen Schuss aus kurzer Entfernung in höchster Not geblockt wurde. Bereits in der 40. Minute kassierten die „Blauen“ dann aber den vorzeitigen K.O.-Schlag: Frederick Leufgen schnappte sich in der Mitte der Glehner Hälfte den Ball und durfte dann weitestgehend störungsfrei auf Richtung Steen zulaufen. Gegen den dann etwas ich aus seinem Tor kommenden Keeper hatte der Gilbacher dann wenig Mühe, den Ball zum 0:3-Pausenstand unterzubringen.

     Auch nach dem Seitenwechsel war kein unbändiges Aufbäumen der Gastgeber erkennbar. Simon Hilliges und Demasi zeigten sich gewohnt lauffreudig, ansonsten blieb viel Stückwerk in den Bemühungen auf dem Weg nach vorne. Auf der Gegenseite brachte ein einfacher Doppelpass mit dem sehr starken John Kwennah die Glehner Abwehr total durcheinander. Seine präzise Hereingabe von der rechten Seite vollendete erneut Sidero zum frühzeitigen 0:4. Dennoch ergaben sich die Glehner nicht in ihr Schicksal und spielten weiter in Richtung Rommerskirchener Tor mit dem Ziel, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. In der 54. Minute sendete die Maaßen-Truppe ein Lebenszeichen. Nach Pass von Rene Rothausen kam Jonas zum Abschluss, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgefälscht. In der 66. Minute führte eine gute Kombination über Demasi und Rothausen zu Hilliges, der im Abschluss dann nicht genug Druck auf den Ball bekommt, Herbrand fischte den Ball sicher herunter. Im Gegenzug hätte RoKi auf 5:0 erhöhen können, doch Bayisin setzte einen Abpraller aus aussichtsreichster Position neben das Tor. Auch Sidero hätte einen „Dreierpack“ schnüren können, doch der Stürmer traf in der 75. Minute nur den Pfosten. Auf der Gegenseite kam Glehn nur noch zu einem Abschluss durch Hilliges (78.).


Simon Hilliges hatte einen schweren Stand gegen eine robuste Abwehr

     Der SV Glehn rutschte durch die Niederlage auf den elften Tabellenplatz ab. Am kommenden Sonntag haben Maaßen & Co. Gelegenheit, den Negativtrend beim SVG Grevenbroich zu beenden. Dazu wird aber eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten sein.

 

DFBnet Verein

Kommende Events

  • Es sind derzeit keine Events angekündigt

Die nächsten Heimspiele

Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 2 Gäste online.

Jetzt registrieren

Werde jetzt gleich ein Teil des Vereins und trete der Community bei.

Zufälliges Bild

Intensive Zweikämpfe wie hier mit Glehns Simon Seiler prägten das Spiel gegen den FC Delhoven