Glehn II stellt die Uhren auf Null

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     Beim SV Glehn II werden für die kommende Saison alle Uhren auf Null gestellt. Nach einer in vielen Punkten unbefriedigenden Saison probiert der Verein für die kommende Spielzeit einen Neuanfang: Auf den Duisburger Trainer Martin Stolz folgt in Willi Conrads ein erfahrener Recke in der Verantwortung für die zweite Mannschaft, deren Gesicht sich für die kommende Spielzeit deutlich verändern wird. „Einige Spieler stehen aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Verfügung, dafür hoffen wir auf zahlreiche Rückkehrer in den Verein“, sagt Glehns Vorsitzender Markus Drillges. „Wir haben mit vielen unserer Ehemaligen gesprochen, sie angeschrieben und zu einem Comeback eingeladen. Ich bin mir sicher, dass wir für Conrads eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt bekommen“, so Drillges.

     Der 1. Juni soll deswegen der „Tag der Neuzugänge“ für den SV Glehn werden. Conrads und Thomas Maaßen, der neue Coach der 1. Mannschaft, laden um 19.00 Uhr zu einem Probetraining in den Sportpark ein und hoffen auf viel Resonanz. Ab dem 4. Juli beginnt dann die Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Maaßen und Conrads werden anfangs zusammen mit beiden Mannschaften trainieren und erst zu einem späteren Zeitpunkt den Kader für die 1. und 2. Mannschaft benennen. Denn 2017/18 soll vieles anders und einiges besser laufen, als in der gerade zu Ende gegangenen Saison. In der Endabrechnung steht für Glehn II ein schwacher 12. Tabellenplatz mit 10 Siegen und 18 Niederlagen in der Kreisliga C zu Buche. Viele Verletzungen, eine schwache Trainingsbeteiligung und personelle Engpässe verhinderten eine deutlich bessere Platzierung, zu die die Mannschaft eigentlich in der Lage wäre. „Aber häufig musste Stolz improvisieren, in den letzten Saisonspielen war man mitunter froh, elf Spieler auf das Feld schicken zu können. Dies gelang mitunter nur unter tatkräftiger Mithilfe der „Alten Herren“, aus deren Truppe sich mehrere Spieler in den Dienst des Vereines stellten.

     Folglich möchte Conrads, der noch beim FC Adler Nierst unter Vertrag steht, zum aktuellen Zeitpunkt keine Prognose oder gar Saisonziele ausgeben: „Das ist jetzt noch viel zu früh. Wir warten ab, wer tatsächlich beim Trainingsauftakt im Juli dabei ist und wie sich die Mannschaft findet“, so Glehns Neutrainer. Aus der A-Jugend rücken nur vier Spieler in den Seniorenbereich auf, wobei der Hemmerdener Niklas Klamroth zu seinem Heimatverein zurückkehrt. Niklas Mertens und Florian Büchel sind eine deutliche Verstärkung, mit dem perspektivisch für die erste Mannschaft eingeplanten Mittelfeldstrategen Fabian Mockel fällt ein hoffnungsvolles Talent aufgrund eines Kreuzbandrisses erst einmal aus und wird frühestens zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.

 

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