Maaßen und Glehn gehen getrennte Wege

     Der SV Glehn und sein Trainer Thomas Maaßen gehen ab sofort getrennte Wege: Einen Tag nach der 2:5-Niederlage gegen die DJK Novesia gab der Vorstand die Trennung vom Trainer der 1. Mannschaft bekannt. „Wir wollen mit dieser Maßnahme nochmals einen Impuls im Abstiegskampf der Kreisliga A setzen“, sagte Vereinschef Drillges, der bis zum Saisonende interimsweise selbst die Führung des Teams übernimmt.

     Die unbefriedigende sportliche Situation bei den Korschenbroichern, die mit 19 Punkten aus 25 Spielen das Tabellenende zieren, möchte der 48-Jährige dem ehemaligen Oberliga-Spieler Maaßen, der zuvor sein Ausscheiden zum Saisonende angekündigt hatte, indes nicht anlasten: „Es war vor Saisonbeginn klar, dass es aufgrund der engen personellen Situation schwierig werden wird, die Klasse zu erhalten. Insofern werden wir Thomas mit Sicherheit nicht die Schuld für den Tabellenplatz in die Schuhe schieben. Menschlich ist Thomas ohnehin ein Gewinn für den Verein gewesen.“ Dennoch erhofft sich die Vereinsführung von der Übernahme durch Drillges, der als Trainer den SV Glehn 2006 in die Bezirksliga führte, einen Schub für die letzten fünf Spiele, die den SVG dabei mit den Spielen gegen Delrath und Vorst auf zwei unmittelbare Konkurrenten treffen lässt. Aktuell beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz drei Punkte.

     Damit müssen die Blau-Weißen für die kommende Saison beide Trainerposten bei den Senioren neu besetzen. Neben Maaßens Job wird auch ein neuer Coach für die Reserve gesucht. Dort hatte der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Willi Conrads seine Tätigkeit vor zwei Wochen auf eigenen Wunsch beendet. Bis zum Saisonende wird dort das Team Heinz-Willy Ingenfeld/Timo Lötzgen die Verantwortung übernehmen. „Den Posten für die neue Saison werden wir ab sofort ausschreiben“, sagte Glehns 2. Vorsitzender Patrick Förster.

     Derweil hat die spielstarke A-Jugend des SV, die aktuell Platz drei in der Leistungsklasse belegt, ein starkes Signal für die Zukunft an den Seniorenbereich gemeldet. Alle 15 Spieler des Jahrganges 1999 haben für die kommende Saison zugesagt, die beiden Herrenteams zu verstärken. „Die Überbrückungsjahre sind damit ab der kommenden Saison vorbei und wir können dank unserer guten Jugendarbeit in beiden Seniorenmannschaften endlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Am liebsten würden wir mit der vielversprechenden Mischung aus Jung und Alt natürlich in der Kreisliga A angreifen“, so Förster. „Externe Neuzugänge, die unsere Vereinsphilosophie mittragen, sind uns aber trotzdem auch herzlich willkommen.“

 

 

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