Interwiew: Trainer Ralf Hellingrath geht optimistisch in die neue Saison

Seit der Saison 2009/10 ist Ralf Hellingrath Trainer der 1. Senioren des SV Glehn. Trotz des Abstieges in die Kreisliga B sieht der 48 Jahre alte Neusser seine Mannschaft auf einem guten Weg. Im Gespräch mit dem Glehner Sport-Report spricht Hellingrath über seine Ziele mit dem Team.

Sport-Report: „Ralf Hellingrath, was dürfen wir vom SV Glehn in der kommenden Saison erwarten?“

      Hellingrath: „Die Mannschaft macht bis jetzt einen hervorragenden Eindruck, so dass ich davon ausgehe, dass wir stärker als in der Vorsaison auftreten werden. Wir haben allerdings eine ganz junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von knapp über 20. Wie gefestigt diese dann in schwierigen Situation auftritt, wird sich zeigen müssen.“

          Sport-Report: „Wie schon im vergangenen Jahr mussten Sie ohne externe Neuzugänge auskommen und mit Dirk Gehendes und den beiden Ingenfeld-Brüdern verließen gestandene Spieler den Verein. Die Zielsetzung kann demnach wohl nicht sofortiger Wiederaufstieg lauten, oder?“

      Hellingrath: „Dieses Jahr lautet die Zielsetzung ganz eindeutig, sich in der neuen Umgebung zu etablieren. Das ist auch mit dem Vorstand so abgestimmt, das sehen wir gemeinsam sehr realistisch. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Mannschaft sich weiterentwickeln wird und wir schon 2011/12 dann einen Anlauf in Richtung Kreisliga A starten können. Die Mannschaft ist begeisterungsfähig und unser Konzept, in erster Linie auf Glehner Jungs zu setzen, wird sich mittelfristig auszahlen. Aus der A-Jugend ist jetzt schon eine gewisse Qualität nachgewachsen, ebenso aus der 2. Mannschaft. Das sind alles ganz tolle Jungs, die ein harmonisches Gebilde darstellen.

      Sport-Report: „Sie haben den Kapitän Christan Böhme von der Mannschaft wählen lassen, aber die Kandidaten vorgegeben. Warum?“

      Hellingrath: „Es hätte andernfalls die Gefahr bestanden, dass beliebte, leistungsmäßig aber nicht führende Spieler in die Ämter gewählt werden. Bei mir muss aber der Kapitän mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld sein, vorne wegmarschieren und die Jungs erforderlichenfalls mitreißen. Da ist Christian Böhme sicherlich die beste Wahl. Aber auch sein Vertreter Christoph Jansen fällt in diese Kategorie. Nicht zu vergessen: Patrick Schulz. Der wäre ein ganz heißer Kandidat für die Spielführerbinde gewesen, wenn er sich nicht so schwer am Knie verletzt hätte. Ihm hätte ich aufgrund seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit zugetraut, die Mannschaft zu führen. Leider werde ich wohl in der gesamten Hinrunde nicht mit ihm rechnen können“

 

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